Frei, flexibel und vor allem ohne großen Plan losfahren – das ist der große Reiz unserer Roadtrips und genau das, was wir als Kontrastprogramm zu unseren Jobs alljährlich brauchen.

Der Weg ist das Ziel, denn wir wissen, welches  Land wir besuchen wollen, aber nicht die einzelnen Stationen unseres Trips. Und so starten wir jeden Morgen in  den Tag, mit dem Gedanken, wonach ist uns heute … auf Stadt? auf Land? oder doch lieber auf Strand? … und richten uns lieber nach dem Wetter als nach einer Uhrzeit. Die Uhr haben wir vorsorglich abgelegt und hören auf unsere innere Stimme. Wir stehen auf, wenn wir wach sind, essen, wann wir Appetit haben und lassen den Tag auf uns zukommen. Und dann startet der Motor des kleinen Caddys, zeigt uns mit jedem Kilometer wieder eine neue Region, eine neue Kultur oder einfach eine zauberhafte Natur.

Jeden Tag aufs Neue, die Fremde entdecken und doch im eigenen Nest – im Caddy – aufwachen. Ganz weit weg sein und den Alltag hinter sich lassen, und sich doch so vertraut fühlen, weil das Zuhause immer dabei ist. Ein schönes Gefühl, das uns sicher macht, auch wenn wir manchmal abends noch nicht wissen wie der nächste Schlafplatz aussehen wird.

Und es gibt zwei weitere positive Effekte unserer Art zu Reisen:

Mit wenig Dingen zufrieden sein und Selbstverständliches schätzen lernen.

Aufgrund der Platzkapazität durfte ich lernen, mich schon beim Packen auf das Wesentliche zu beschränken. Das fängt bei mir mit Schuhen an und hört bei Klamotten leider nicht auf. Und doch stellte ich schnell fest, dass zwei paar Schuhe und die Hälfte der Klamotten auch gereicht hätten. Dazu ein Buch, eine gute Musikauswahl und jede Menge Zeit …da ist sie, die Glücksformel für Urlaubsgefühle.

Und aprospos Glück, beim wilden Abenteuerurlaub schätzt man die einfachsten Dinge. Wie sehr haben wir uns doch immer wieder über einen Stellplatz mit Toilette und/oder Dusche gefreut und wenn die dann noch frei, ohne anstehen, waren und die Duschen ohne Duschmarken und dennoch mit warmen Wasser länger als 3 Minuten liefen, dann hatten wir wahre Glücksgefühle. Denn das einzige, was wir im Urlaub doch planen mussten, war taktisches WC aufsuchen mit dem nötigen Weitblick, wann wohl die nächste Gelegenheit dazu wieder kommt.

Text: Tina Schmiedl

Mein kleiner Camper, Van oder Hochdachkombi ist ein VW Caddy aus dem Jahr 2005. Er ist seit geraumer Zeit mein zuverlässiger Reisebegleiter und besitzt neben seinem großen Ladevolumen eine sehr günstige Autogasanlage von Prins.

Somit ist er mein ideales Langstreckenfahrzeug auf dem Weg zur Arbeit und in den Urlaub. Ich habe ihn von Zeit zu Zeit immer mehr an meine Bedürfnisse angepasst. Vom Dachzelt, Schiebedach bishin zum Caddy Bett.

Zudem berichte ich in meinem Blog über Reise- und Kochzubehör, welches in meinen Augen sinnvoll ist und ich auch im Einsatz hatte oder noch habe.

Dieser Blog umfasst alles Wichtige für Zelten, Campieren und allgemein die Reise per Van.